Die Kochfamilie feiert ihr 2. Weihnachtsessen

Was köchelt und netzwerkelt denn hier?
Ah! Wie das duftet, schmeckt und guttut! Aber, was da frisch, regional und brühwarm serviert wird, stammt nicht nur aus Töpfen und Pfannen. Vor genau einem Jahr habe ich diese sympathische kreative Brandenburger Patchwork-Familie erstmalig bei Kerzenschein und Weihnachtsstimmung in der gemütlichen Wohnküche von Bernd Norkeweit, dem Häuptling der Brandenburger Kochfamilie, kennengelernt. Inzwischen hat sich einiges bewegt. Die Familie wächst, nicht nur an Nachwuchs, sondern auch an selbst gestellten Aufgaben und zugetragenen Projekten. Was vor einem Jahr noch den Charme von kreativem Chaos eines Start-Ups hatte, wirkt nun schon ziemlich erwachsen auf eine entfernte Seelenverwandte wie mich. Seelenverwandt nicht im Sinne von der Liebe zum Kochen – da finden Sie mich eher im Lager der dankbaren Esser und Anbeter von Profis an Töpfen und Pfannen. Nein, eher Schwester im Geiste von „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ wie unser Bruder Aristoteles das schon vor etlichen Jahren ganz gut erkannt hatte. Netzwerke sind einfach stärker, weil man besser Zukunftsvisionen „spinnen“, aus mehreren Blickwinkeln auf Problemstellungen schauen und Expertenwissen Einzelner nutzen kann. Sie müssen selbst nicht alles wissen, alles können und jeden kennen. Das spart Energie. Das ist nachhaltig. Das trifft damit perfekt den Zeitgeist. Bündelt man Kompetenzen, erreicht man Großes und mehr in kürzerer Zeit. Man wird als Gruppe eher wahrgenommen. Einer Mannschaft wird mehr zugetraut. Ein weiterer wichtiger Punkt ist nicht zu vergessen – es macht Spaß und bereichert jeden Einzelnen, wenn man gemeinschaftlich Dinge angeht. Dafür ist die Brandenburger Kochfamilie ein Paradebeispiel. Sie bereichern und fördern unsere Region mit ihren Aktivitäten. Erkannt haben das bereits Brandenburger Player wie das Brandenburger Landwirtschaftsministerium, der Verband pro agro, und die Marketing-Agentur Brandenburg, welche die Familie unterstützen und in gemeinsame Projekte einbeziehen. Beispielsweise werden die Köche und Produzenten regionaler Gaumenfreuden während der Grünen Woche 2020 in Berlin das pro agro – Kochstudio betreuen und den Brandenburg-Abend mitgestalten. Jedes Familienmitglied bringt sich für die Präsentation unserer Region auf vielfältige Weise ein. Weiterhin wird sich die Kochfamilie an der kulinarischen Mitgestaltung der Feier zum 30. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung in Potsdam am ersten Oktober-Wochenende 2020 beteiligen. Den Brandenburger Bierkarpfen, welcher von der Kochfamilie neu entdeckt wurde und kreativ interpretiert wird, darf im Gepäck natürlich nicht fehlen. Es ist ein Geben und ein Nehmen. Meinungen werden auf den Tisch gepackt, verschiedene Ansichten und Ideen auch mal hitziger diskutiert, wie das so ist in einer Familie. Das fühlt sich gesund an. Das ist gut für unsere Region. Das Bierkarpfenrezept und andere Ideen zum Nachkochen sowie viele interessante Infos zur Kochfamilie gibt es unter: www.brandenburger-kochfamilie.de
Köcheln und netzwerke(l)n Sie doch auch mal wieder!

Danke an Susanne Reid für diesen tollen Text.
Märkische Lebensart

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